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Newsblog 3  

Rostock - 04.09.2019 

Liebe Leserinnen,

Lieber Leser,


herzlich willkommen zu unserem dritten Newsblog von der Lakeshore Operations GmbH.

Dem einen oder anderen ist sicherlich bekannt, dass wir viele, viele Jahre fĂŒr den Kreuzfahrtbereich gearbeitet haben und dies immer noch einer unserer Schwerpunkte ist.


Diese Branche ist super spannend!

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Aus unserer Sicht ist die Kreuzfahrtbranche fĂŒr die IT eine der spannendsten Branchen ĂŒberhaupt. Gerade hier ist die Digitalisierung gefragt, um die ArbeitsablĂ€ufe an Bord zu verkĂŒrzen, denn auf jedem Schiff mĂŒssen meistens mehrere tausend GĂ€ste gleichzeitig versorgt werden. Das kann nur funktionieren, wenn die ArbeitsablĂ€ufe komplett durchorganisiert und optimiert werden. Ohne den effizienten Einsatz von IT ist das vollkommen undenkbar.

Zum anderen ist zwischen den verschiedenen Kreuzfahrtunternehmen ein regelrechter Wettbewerb um die neuesten Innovationen fĂŒr die GĂ€ste entbrannt. Dort wird hĂ€ufig auf IT-Innovationen zurĂŒckgegriffen, um die AttraktivitĂ€t des eigenen Angebotes zu steigern.

Wir sehen hier die Kreuzfahrtbranche immer als Vorreiter. Lösungen und Ideen, die sich dort etabliert haben, ziehen dann meistens auch mit etwas zeitlicher Verzögerung in landbasierte Hotels ein.

Welch erstaunliche Entwicklung!

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Ein Projekt, in dem wir viel Erfahrung sammeln konnten, ist der Bereich des interaktiven Fernsehens vor allem in den Kabinen der GĂ€ste. FĂŒr uns ein klassisches Beispiel dafĂŒr, welche krasse Entwicklung dieser Bereich in den vergangenen 15 - 20 Jahren gemacht hat bzw. in den kommenden Jahren noch machen wird.

Vor etwa 20 Jahren gab es auf jeder Kabine einen Röhrenfernseher, in dem ganz normale TV-Programme bzw. ein oder mehrere schiffsinterne Programme empfangen werden konnten. Bei der einen oder anderen Reederei gab es sogar schon eine Seekarte im Fernseher, wo die momentane Position des Schiffes gezeigt wurde.

Dann kam der Durchbruch!

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Kurze Zeit spĂ€ter kam dann der Durchbruch des IPTV‘s, in dem die Programme nicht mehr ĂŒber Koaxkabel empfangen sondern ĂŒber ein Netzwerkkabel gestreamt wurden. Das eröffnete vollkommen neue Möglichkeiten. Es war zu der Zeit aber unsicher, ob die vorhandene Netzwerkinfrastruktur auf einem Schiff ĂŒberhaupt ausreichend ist. Dieses Projekt war zu der Zeit nicht ohne Risiko. Was passiert, wenn mehr als 1000 GĂ€ste gleichzeitig fernsehen möchten? Bricht das System dann zusammen oder konnte die damalige Technik diesen Netzwerktraffic bewĂ€ltigen?


Unglaublich, was fĂŒr ein riesiger Aufwand!

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Wir haben damals zusammen mit einer Partnerfirma wirklich alle, alle, alle Fernseher eines Schiffsneubaus (mehr als 1.500 Fernseher) in einer großen Lagerhalle aufgestellt und getestet. Was fĂŒr Aufwand? Damals war das schon eine ganz schöne Hardwareschlacht. Doch das Ergebnis war sensationell. Es gab kein Problem mit der Bandbreite vom Netzwerk oder von den Servern. Wir konnten auf allen Fernsehern die verschiedensten Videos gleichzeitig streamen, ohne dass es zum Ruckeln oder gar AbbrĂŒchen kam. Das war ganz klar das Zeichen, dass der eingeschlagene Weg der richtige war.


Wie viel KomplexitÀt vertrÀgt der Gast?

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Probleme bereitete eher die Vielzahl der Funktionen, die in dem System nun eingebaut wurden. So wollten wir die GÀste nicht nur mit TV oder Video, sondern mit allen möglichen Informationen und Funktionen versorgen.

Dadurch landeten dann plötzlich gefĂŒhlte 27 MenĂŒpunkte im TV. Die GĂ€ste fanden sich schwer zurecht. Das ĂŒberforderte mit Sicherheit den einen oder anderen Gast. Mit jeder Funktion wuchs die KomplexitĂ€t des Systems und dadurch die AnfĂ€lligkeit vor AusfĂ€llen.

Die Erfahrung daraus hat uns gezeigt, dass die Lösung in der Einfachheit liegt. Lieber auf einige Funktionen verzichten dafĂŒr aber die vorhandenen Funktionen so einfach wie möglich gestalten. Hier bewahrt sich der Spruch „Simplicity before complexity“ mal wieder ganz klar.


Welche Fernbedienung ist ĂŒberhaupt dafĂŒr geeignet?

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Bei einem Fernseher gab und gibt es immer wieder die HĂŒrde, wie kann ich den Fernseher ĂŒberhaupt bedienen. Zur Auswahl stand eigentlich nur die klassische Infrarotfernbedienung. Dadurch gab es limitierende Funktionen, bei denen alles mit den Pfeiltasten „links“, „links“ bzw „oben“, „oben“ usw. gelöst werden muss. Das macht die Bedienung von komplexeren Funktionen wirklich zum Alptraum.

Wir hatten auch mal eine spezielle Fernbedienung ĂŒber Bluetooth angeschlossen. Dadurch stieg die KomplexitĂ€t aber sofort an und war deutlich schwieriger zu managen. Wenn auf mehr als 1000 Kabinen die Bluetooth-Fernbedienung nicht funktioniert, dann ist das nicht mehr lustig. Da war die Infrarot Fernbedienung doch deutlich zuverlĂ€ssiger.

Was kommt als nÀchstes?

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In der Zwischenzeit gibt es die verschiedensten IPTV-Systeme fĂŒr Hotels auf dem Markt, die sich doch hĂ€ufig sehr Ă€hneln. Der grĂ¶ĂŸte Aufwand ist eigentlich nur die Integration mit dem hoteleigenem IT-System auf dem Schiff. Was aber durch ĂŒberschaubares Customizing kein wirkliches Problem mehr darstellt.

Interessant ist eigentlich die Tatsache, dass der Fernseher in einem Hotel eigentlich gar nicht mehr als interaktives GerĂ€t genutzt wird. Wenn wir mal im Hotel ĂŒbernachten, mĂŒssen wir feststellen, dass wir den Fernseher dort fast gar nicht mehr einschalten.



Das Smartphone ist inzwischen unsere Kommunikationszentrale geworden. Dort informieren wir uns ĂŒber die aktuellen Dinge um uns herum. Über Netflix, Amzaon Prime oder Youtube schauen wir uns Videos an. Das klassische Fernsehen wird immer weniger nachgefragt. Fragt mal eure Kinder, ob sie die „HeinzelmĂ€nnchen“ ĂŒberhaupt noch kennen!


Da sind wir uns sicher!

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Somit sind wir uns sicher, dass der Fernseher in Zukunft nur noch das vergrĂ¶ĂŸerte AnzeigegerĂ€t des Smartphones sein wird. Deshalb ist es umso wichtiger, dass es eine einfache Kopplung zwischen dem eigenen Smartphone und dem Fernseher gibt. Einige Hotels bieten diesen Service bereits. Der Durchbruch ist das aber noch nicht.

Wahrscheinlich wird diese Funktion erst auf dem eigenen Fernseher zu Hause flĂ€chendeckend einziehen, bevor dann die Hospitality Branche nachrĂŒsten wird.

Auch hier wird der Schnellere wieder die FrĂŒhkartoffeln ernten können.

Aus unserer Sicht hat sich in den vergangen 20 Jahren der Fernseher von einem einfachen zu einem komplexen GerÀt

entwickelt. Jedoch wird dieses FernsehgerĂ€t sich wieder zu einem ganz einfachen AnzeigegerĂ€t zurĂŒck entwickeln.


Spannend fĂŒr Sie!

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Die Lakeshore Operations GmbH ist ein Softwarehaus, welches 2016 gegrĂŒndet wurde, um Firmen bei den Prozessen der Digitalisierung zu unterstĂŒtzen. Wir können aus einem Erfahrungsschatz von mehr als 20 Jahren zurĂŒckgreifen. Mit IT-Experten aus Rostock und Hamburg sowie Programmierer aus Polen hat die Lakeshore Operations GmbH ein schlagkrĂ€ftiges Team, um großen oder kleinen Unternehmen bei deren IT oder Softwareprojekten zu unterstĂŒtzen.


Welchen Weg wollen Sie gehen?

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Haben Sie sich entschieden, Ihr Unternehmen auf den aktuellen Stand des digitalen Fortschritts zu bringen? Wollen Sie die richtigen Lösungen finden, damit Sie Ihre ArbeitsablĂ€ufe verkĂŒrzen können? Dann sind Sie hier genau richtig.

Damit schaffen Sie es, Ihre Mitwettbewerber zu ĂŒberholen und Ihnen einen Platz am Markt zu sichern. Nicht der Große frisst den Kleinen, sondern der Schnelle die Langsamen.


Wir wĂŒnschen Ihnen viel Erfolg dabei!

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Herzliche GrĂŒĂŸe

JĂŒrgen Möller & Gunnar Bock


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